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Berufspädagogische ZusatzqualifikationBerufspädagogische Zusatzqualifikation

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Berufspädagogische Zusatzqualifikation

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Die Zielgruppe sind NotfallsanitäterInnen mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung, welche Auszubildende während ihrer praktischen Ausbildung an der Rettungswache begleiten und anleiten sollen. Im Rahmen der gesetzlich definierten Übergangszeit können auch Rettungsassistentinnen / Rettungsassistenten mit mehrjähriger Berufserfahrung, welche in der Ausbildung eingesetzt sind, teilnehmen. Eine Anerkennung der Vorqualifikation LehrettungsassistentIn ist möglich, wenn 120 Stunden entsprechende Qualifizierung nachgewiesen werden. In diesem Fall kann der verkürzte Lehrgang mit 80 Stunden besucht werden.

Das Seminar erfüllt die berufspädagogische Zusatzqualifikation im Umfang von 200 Stunden nach der NotSanAPrV § 3, Absatz 1, Satz 1c. Der Umfang der Ausbildung zum Praxisanleiter ist in der NotSanAPrV vorgegeben und beträgt 200 Stunden. Die berufspädagogische Zusatzqualifizierung ist nicht gleichbedeutend mit der Bezeichnung Praxisanleiterin / Praxisanleiter. Sie ist ein Bestandteil der Voraussetzungen zur Anerkennung als solche/r. Diese Anerkennung erfolgt in Baden-Württemberg durch die Behörde.

Die Qualifizierung orientiert sich an dem Lernfeld „Auszubildende begleiten“. Sie soll ausdrücklich die Selbstlernkompetenzen der Teilnehmerinnen / Teilnehmer (TN) fördern. Als Orientierung dienen die definierten Lernziele und der Musterzeitplan. Die Qualifizierung ist modular aufgebaut. In der Regel findet sie in fünf aufeinanderfolgenden Wochenblöcken statt. Es ist ausreichend Zeit zur Bearbeitung der Hausarbeiten zwischen den Blöcken erforderlich. Es sind mindesten 3 Hausarbeiten und eine Fallarbeit zwischen den Blöcken zu erbringen. Der durchschnittliche zeitliche Umfang beträgt 10 Stunden und ist in den 200 Gesamtstunden berücksichtigt. Es findet keine explizite Trennung zwischen den vorgesehenen „Praxisanleitenden“ in Leitstelle/Integrierter Leitstelle und Rettungsdienstbetrieb statt. Eine Binnendifferenzierung mit Vermittlung spezifischer Skills findet im Verlauf der Qualifizierung statt und orientiert sich an den individuellen Erfordernissen der Teilnehmenden. Im Rahmen ausführlicher Fallbearbeitung mit Präsentation und Diskussion werden fachliche und pädagogische Kompetenzen nachgewiesen. Diese werden auch durch die Erstellung schriftlicher Unterrichtsvorbereitungen und Hausarbeiten unter Beweis gestellt. Die invasiven Maßnahmen werden in ihrer Bedeutung behandelt, nach § 4 Absatz 2c NotSanG vertieft und deren Vermittlung an die Auszubildenden praktisch erarbeitet.

Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat „berufspädagogische Zusatzqualifikation“.