Lernen außerhalb des Klassenzimmers

An unserem Standort Ravensburg wurde die Ausbildung in den vergangenen Wochen mehrfach nach draußen verlagert. Gemeinsam mit der Feuerwehr Ravensburg und der DLRG-Einsatzgruppe Schussental trainierten unsere Auszubildenden technische Rettung und Wasserrettung unter realitätsnahen Bedingungen.

Praxisnahe Ausbildung bedeutet auch, theoretisches Wissen dort anzuwenden, wo spätere Einsätze stattfinden. Unsere Auszubildenden am Standort Ravensburg konnten deshalb in den vergangenen Wochen bei mehreren Exkursionen wichtige Erfahrungen sammeln und verschiedene Einsatzszenarien praktisch trainieren.

Gemeinsam mit der Feuerwehr Ravensburg beschäftigten sich zwei Klassen mit der technischen Rettung aus verunfallten Fahrzeugen. Dabei erhielten die Auszubildenden Einblicke in die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst, lernten verschiedene Möglichkeiten der technischen Rettung kennen und konnten einsatztaktische Abläufe direkt vor Ort selbst durchführen.

Auch die Wasserrettung wurde praxisnah vermittelt. Die beiden Notfallsanitäterklassen N24Rv-21 und N24Rv-01 beschäftigten sich zunächst mit den theoretischen Grundlagen, bevor es gemeinsam mit der DLRG-Einsatzgruppe Schussental an einen nahegelegenen Badesee ging. Dort trainierten sie unter anderem die Tauchrettung, die Rettung mit dem Spineboard aus dem Wasser sowie den Transfer von Patienten auf ein Rettungsboot.

Die Exkursionen zeigen, wie wichtig die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung in der Ausbildung ist. Durch das Training unter realitätsnahen Bedingungen können die Auszubildenden ihre Handlungssicherheit weiterentwickeln und sich gezielt auf unterschiedliche Einsatzsituationen vorbereiten.